ENERGIE-PROJEKTE - Kommune / Industrie

Kommune / Industrie

Sowohl Kommunen als auch die Industrie setzen verstärkt auf Bioenergie. Und dies nicht ohne Grund. Denn Konzepte zur dezentralen Energieversorgung können gerade außerhalb von Ballungsgebieten zum langfristigen Wettbewerbsvorteil werden, da die komplette Energie-Wertschöpfung vor Ort erbracht werden kann. Gleichzeitig sind die Kosten niedrig und ist die Energieversorgung langfristig gesichert, vorausgesetzt es besteht ein nachhaltiges, verlässliches Rohstoffkonzept. Holz spielt dabei in vielen Regionen Deutschland eine große Rolle.

Ein Auszug aus unserer Kundenliste:

  • N-Ergie
  • VW-Konzern
  • Stadtwerke Bamberg
  • Stadtwerke Aschaffenburg
  • MVV Energie AG
  • Stadtwerke Ulm/Neuulm
  • Leipfinger Bader
  • Stadt Köln
  • Stadt Kaufering

Ein Beispiel: Stadt Köln - Das Waldlabor

Bioenergie und unser Umgang mit Natur und Wald wird nicht nur ein ländliches Thema bleiben. Dies zeigt die Großstadt Köln mit ihrem Waldlabor. Die Anlage wurde ermöglicht durch Spenden von Bürgern, der Toyota Deutschland GmbH sowie der RheinEnergie AG.

Auf der Versuchsfläche der Stadt Köln wurden anschaulich knapp 16 ha Wald - davon 6,5 ha Energiewald - gepflanzt. Wer im Herbst 2011 den im Frühjahr 2010 mit unbewurzeltem Steckholz gepflanzten Energiewald sieht, wird staunen und seinen vielleicht als Greenwashing abgetanen Vorbehalt für ein solches Projekt zur Seite schieben. Bäume mit 4 m Höhenwachstum in knapp 1,5 Jahren - ein Wunder der Natur! 25.000 bis 40.000 Liter Heizöl lasen sich mit einem solchen Energiewald pro Jahr ersetzen und damit bis zu 80 t / Co2 einsparen.

Besonderheit: Versuchsfläche WALD, Lebensraum, Energiewald
KUP: 6,5 ha (2010)
Baumart: Pappel, Weide, Robinie, Eßkastanie, Flatterulme, Blauglockenbaum
Pflanzung: kurzer Umtrieb (Ernte alle 3 - 5 Jahre), Pflanzverband 2 m * 0,5 m

"Energie aus Biomasse kann in Zukunft eine wesentliche Rolle für unsere Energieversorgung spielen. Energiewälder können hierbei zur Auflockerung der landwirtschaftlichen Flächennutzung beitragen und bieten auch wegen der extensiven Bewirtschaftung Lebensraum für Tiere. Gegenüber einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung bedürfen Energiewälder so gut wie keiner Düngung. Im Verhältnis zum Anbau von Feldfrüchten (zum Beispiel Mais oder Weizen) wird der Boden somit weniger belastet und die anbaubedingten Treibhausgasemissionen vermindern sich deutlich." (Internetseite der Stadt Köln)

www.koeln-waldlabor.de

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